Artà

Artà ist aus den Maßen eines Dorfes herausgewachsen und schon eher als kleine Stadt (6.500 Einwohner) zu bezeichnen. Das mittelalterlich anmutende Artà wird dominiert von dem Burghügel (S`Almudaina d`Artà) mit der Kirche „Transfiguració del Senyor“ auf mittlerer Höhe und weiter bergauf der Kirche San Salvador (mit Madonnenbildnis aus dem 17. Jhdt.), von der man einen fantastischen Ausblick auf Artà und die Umgebung genießen kann. Wenn auch die mittelalterliche Architektur Artà kennzeichnet, hat der Ort eine viel längere Geschichte, die bis in die prähistorische Talayot-Kultur zurückweist. In der Nähe des Ortes wurden die Reste der historischen Fundstätte Ses Paisses freigelegt, in der noch geforscht wird, die aber auch für Besichtigungen freigegeben ist.

Artà ist geprägt von charmanten, verwinkelten Gassen, von denen einige auf den zentralen Platz, die Placa Espanyia, münden, wo auch das eindrucksvolle Rathaus des Städtchens steht. In der Nähe liegt auch das Regionalmuseum (Museu Regional de Artà), wo unter anderem Funde aus der Talayotzeit ausgestellt sind. Artà bietet für Einheimische und Touristen ein gutes Angebot an Geschäften und insbesondere Restaurants und Cafés mit überwiegend traditioneller, mallorquinischer Küche. Dienstags ist in Artà Markttag. Rund um die Placa del Conqueridor herrscht dann emsiges Treiben mit einem großen Warenangebot von landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln bis hin zu Haushaltswaren und Kleidung.