Proteste gegen Massen-Tourismus zeigen Wirkung

Mallorca: Proteste gegen Massen-Tourismus und die negativen Folgen

In den letzten Wochen gab es mehrere Demonstrationen, vorwiegend in der Metropole Palma. Lautstark wandten sich die Demonstranten gegen den Massentourismus, „der den Einheimischen die Luft zum Atmen nehme“, und gegen die Wohnungsnot, deren Ursache sie auch als Folge des Tourismus ansehen, da viele Mietwohnungen zur illegalen Ferienvermietung genutzt werden und deshalb dem normalen Mietmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen. Es gab auch unerfreuliche Zwischenfälle: Bei Autos mit deutschen Kennzeichen oder Mietwagen wurden Reifen zerstochen und Schaufenster von Maklerbüros und Geschäfte (Boutiquen, Gastronomie) mit erkennbar deutschen Betreibern wurden mit Farben und Parolen beschmiert. Die deutsche und internationale Presse nahm sich gern des Themas an.

Nun scheinen plötzlich die Zahlen ausländischer und deutscher Touristen und die Umsätze der spanischen Gastgeber zurückzugehen. Mancher, der einen Mallorca-Besuch eingeplant hatte, sucht offenbar nach einem anderen Reiseziel, wo er willkommen ist. Und nun ist das Gezeter groß: Die Restaurant-Terrassen seien leer, Gäste hätten feste Buchungen storniert, Arbeitsplätze und die Wirtschaftlichkeit vieler Geschäfte stünden auf dem Spiel.

Einen Situationsbericht schrieb Alicia Mateos für Mallorca Magazin online vom 25.07.2025:

3 Kommentare zu “Proteste gegen Massen-Tourismus zeigen Wirkung

  1. Lilly und Franz Heubinger schreibt:

    Hallo, Minkner-Team,

    vor vielen Jahren machten wir mehrmals Urlaub in Südfrankreich. Immer wieder machten wir dort die Erfahrung, dass die Franzosen alte Ressentiments gegen Deutsche haben. Da wechselten wir unsere Urlaubspräferenzen und machten lieber auf Mallorca Urlaub, weil wir hier sehr gastfreundlich aufgenommen wurden. Sollte sich das ändern, müssen wir wohl neue Überlegungen hinsichtlich unserer Reiseziele anstellen. Es gibt ja viele schöne Plätze auf der Welt, wo wir willkommen sind. Ob sich Mallorca das leisten kann und will, müssen die Mallorquiner entscheiden. Und vielleicht sollten sich auch Mallorcas Hoteliers und Gastwirte überlegen, ob sie nicht für hohe Preise auch bessere Qualität udn Service liefern sollten.

    Beste Grüße
    Lilly und Franz Heubinger

  2. Peter Evers schreibt:

    Schon erstaunlich, wie einige verwirrte Taugenichtsean der wichtigsten Säule von Mallorcas Wirtschaft sägen und so die Existenzgrundlagen Taausender Familien gefährden können. Aber wenn dieser Vandalismus gegen Deutsche nicht sofort aufhört, hat mich die Insel das letzte mal gesehen.

    Peter Evers

  3. Jens Hagen schreibt:

    Wir lassen uns von einigen Hirnis, die die Wände mit bösartigen Parolen beschmieren, nicht unsere Freude auf unseren Mallorca-Urlaub verleiden. Auch in diesem jahr wurden wir von den Mallorquinern freundlich empfangen. Wir sind sicher, dass das auch so bleiben wird.

    Jens Hagen

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